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Willkommen im Braugarten

Unser Braugarten ist ein waschechter Kleingarten, in dem Bier gebraut wird.

 

Wir suchen ...

noch regionale (Osnabrücker Land, Münsterland, Emsland, usw.) Bezugsquellen für verschiedene Braumalze und auch gerne Hopfenpellets sowie andere Zutaten. Zur Zeit können wir natürlich nur kleine Mengen abnehmen. Wenn Sie Interesse haben oder auch nur einen potentiellen Lieferanten kennen, freuen wir uns über Ihre Nachricht an uns.

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Braugarten Starkes Lager

Veröffentlicht am 01.10.2016

 

Typ: Lager

Alkoholgehalt: 7% Vol.

Hopfen: Tettnanger (4,2% α)

Hefe: Saflager S-23

Malz: Pilsner Malz und Weizenmalz

Brauwasser: Quellwasser aus Südböhmen, Tschechische Republik

 

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Bier ist fertig!

Veröffentlicht am 01.10.2016

StWas lange währt, wird endlich gut. Unser erstes Bier hatte sein "Rollout". Naja, so heißt es, glaube ich, bei Flugzeugen. Also seinen ersten Fassanstich. Wie geplant ist es ein Lager geworden, genauer gesagt: Starkes Lager. Es hat stolze sieben Umdrehungen. Eine genauere Beschreibung findet ihr im Post direkt über diesem hier und eine Verkostung bei den Kollegen von blog blong dring.

Wir haben diesmal wohl doch alles richtig gemacht, obwohl ich sagen muss, dass den beiden Braumeistern (diesmal hatten Tobias und ich die Ehre) manchmal doch ganz schön die Muffe sauste, wie man so sagt.

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Was man so braucht

Veröffentlicht am 01.04.2016

Am vergangenen Wochenende startete unser zweiter Brauversuch; im Moment haben wir ein ganz gutes Gefühl bei der Sache. Tomas von blog blong dring hat versprochen, dieses Wochenende einen Text über den gesamten Ablauf zu schreiben. Ich hingegen will mal die Gelegenheit nutzen und kurz am eigenen Beispiel erörtern, was man so zum hobbymäßigen Brauen braucht - von den eigentlichen Zutaten mal ganz abgesehen. Bitte beim Lesen nicht vergessen: zur Zeit sprechen wir im Fall von Braugarten über Kleinstmengen um die 20 Liter, die hergestellt werden.

 

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Erster Versuch und erstes Lehrgeld

Veröffentlicht am 13.03.2016

Gestern am Sonnabend war es endlich soweit: Das Team vom Braugarten war vollzählig im Braugarten erschienen, um das erste Projekt auf den Weg zu bringen: ein relativ einfach herzustellendes Münchner Helles.

An und für sich ließ sich das Ganze gut an: wir wollten für den Anfang nur etwa sechs Liter produzieren, unter anderem auch, weil der Glühweinkocher, den wir noch rumstehen hatten, nicht mehr Flüssigkeit fasst. In Ermangelung eines Maischesacks hatten wir improvisiert und einen Baumwollbeutel als Ersatz vorgesehen. Dieser war natürlich vorher ausgiebigst gereinigt worden und wurde nun über den Rand des Kochers gestülpt. Auf dem Bild sieht man aber eventuell schon, wo wir bereits in diesem frühen Stadium einen entscheidenden Fehler gemacht haben. Wir müssen hinzufügen, dass unser Team durchaus nicht nur aus praxisfremden Dichtern und Denkern besteht: an technischem Sachverstand fehlt es keineswegs. Nur äußerte sich dieser gestern leider irgendwie nicht.

 

Aber erst einmal weiter im Text. Das Einmaischen klappte hervorragend, der Kocher war guter Dinge und wir erhöhten, ganz wie im Rezept gefordert, die Temperatur auf 50° zur Eiweißrast (enzymatische Aufspaltung der Proteine in der Maische). Immer noch kein Problem und immer noch alles wie geplant. Nach 30 Minuten begannen wir dann die Erhöhung der Temperatur auf über 65°, um zur Maltoserast (Umwandlung in Malzzucker) zu kommen. Und da begannen die Probleme. Das Themometer wollte und wollte nicht über 60° klettern, selbst mit gutem Zureden nicht. Und plötzlich tat dann auch der Kocher gar nichts mehr: er erkaltete langsam. Die Kontrolllämpchen leuchteten auch nicht mehr: Ende. Nach lautem Fluchen und einigem Nachdenken haben wir denn doch den Fehler noch selbst gesehen und uns kräftig selbst in den Hintern getreten.

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Erste Schritte

Veröffentlicht am 27.02.2016

Bei meinem guten Freund Tomas ist jetzt endlich die erste Lieferung von Gerätschaften, die wir noch brauchen, eingetroffen. Als nächstes müssen wir noch verschiedene Einzelteile, wie etwa ein Läuterblech, besorgen. Danach werden wir uns dann Gedanken über die ersten Rohstoffe, sprich Malz, Gerste, Brauwasser, usw. machen.

 

Wer mehr über den Anfang des Braugartenprojekts wissen möchte: Tomas hat darüber einen ausführlichen Beitrag auf blog blong dring geschrieben: reinschauen lohnt sich!

 

- Jan

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Schon gewusst?

Wer sich gerne als Hobbybrauer versuchen möchte, muss dies beim zuständigen Hauptzollamt formlos anmelden. Anzugeben sind der Brauort, der Beginn der Herstellung sowie der geplante jährliche Ausstoß. Mengen bis zu zwei Hektoliter (200 Liter) pro Jahr und Haushalt sind steuerfrei. Näheres regelt § 41 BierStV (Biersteuerverordnung).


"There are more old drunks than there are old doctors."

— Willie Nelson

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